Erdogan: „Wir wollen eine religiöse Jugend aufziehen“

Recep Tayyip ErdoganDie Türkei war einmal ein treuer Verbündeter des Westens und ein einigermaßen freies Land. Jedoch nicht mehr, sagt Michael Rubin, US-amerikanischer Experte für den Mittleren Osten. Der Militärberater und ehemalige Mitarbeiter des Pentagon beschreibt in seinem Artikel Erdogans Agenda für die Türkei und gelangt zu scharfen Erkenntnissen. Weiterlesen

Peri e.V. erhält großzügige Spenden

Peri e.V. erhält Spende der KfW IPEX-BankErklärung der KFW IPEX-Bank: Mit einer Spende in Höhe von 2.000 Euro unterstützt die Belegschaft der KFW IPEX-Bank in diesem Jahr den Verein peri e.V.  Der Verein unterstützt und betreut in Deutschland lebende Musliminnen, die unter den Folgen traditioneller patriarchalischer Gesellschaftsstrukturen und Wertvorstellungen leiden. Diese äußern sich in Zwangsverheiratung, häuslicher Gewalt und Unterdrückung sowie Missachtung des Selbstbestimmungsrechts dieser Frauen. Weiterlesen

FrauTV-Beitrag: Peri e.V. – Patenfamilien

Peri e.V. - FrauTVMaria und Manfred sind die Ersatzfamilie für ein junges türkischstämmiges Paar, das gegen den Willen der Eltern der jungen Frau geheiratet hat und „untergetaucht“ ist. Doch ihre Eltern wollten, dass sie ihren Cousin heiratet. Letztendlich ist Sibel geflohen, hat ihre große Liebe geheiratet und Hilfe von Maria und Manfred und dem Verein „peri“ erhalten. Wie wichtig die „Pateneltern“ als Ersatzfamilie sind, zeigt die WDR-Sendung FrauTV in einem ausführlichen Beitrag. Weiterlesen

Menschen zweiter Klasse?

TestbildGastbeitrag von RA Brigitta Biehl:
Sehr geehrte Frau Topcu,

als ich Ihren Artikel „Sehnsucht und Wut“ in der ZEIT vom 8. Mai 2013 gelesen habe, konnte ich nicht umhin, Vergleiche zu ziehen zu einem von den überregionalen Medien weitgehend unbeachteten Gerichtsverfahren in Hagen, das ich seit Anfang März als Vertreterin des Menschenrechtsvereins peri e.V. beobachte. Weiterlesen

„Ehrenmorde sind bei den Arabern üblich“

Iptehal HagenAm zwölften Verhandlungstag wurden einige Sachverständige sowie zwei Zeugen vorgeladen, die weitere Erkenntnisse im Fall der ermordeten Kurdin Iptehal liefern sollten. Beim ersten Sachverständigen handelte es sich um eine Rechtsmedizinerin, die aufgrund der Spurenlage bestätigte, dass der Fundort der Leiche auch gleichzeitig der Tatort war. Ihre Ermittlungen ergaben weiterhin, dass Iptehal wohl eine liegende, allenfalls sitzende oder kniende Position einnahm, als die tödlichen Schüsse abgefeuert wurden. Weiterlesen

Solidarität mit Seda Aktepe

Seda AktepeEs ist ein kalter Wintertag in der türkischen Hauptstadt Ankara. Am 7. Dezember 2004 begeben sich türkische Aktivisten auf die Straßen, um gegen die neuen Hochsicherheitsgefängnisse mit menschenunwürdiger Isolationshaft zu demonstrieren. Die türkischen Polizeikräfte nehmen daraufhin 47 Personen fest. Unter ihnen befindet sich die damals erst 20-jährige Journalistin Seda Aktepe, die nach ihrer Flucht aus der Türkei heute in Italien gefasst wurde. Menschenrechtler solidarisieren sich mit der jungen Frau und kämpfen gegen ihre Auslieferung in die Türkei. UPDATE: Seda Aktepe ist frei! Weiterlesen

»Neonazis und Islamisten bedrohen die Pressefreiheit«

Reporter ohne GrenzenHeute ist der internationale Tag der Pressefreiheit. Bereits seit 1993 wird jedes Jahr am 3. Mai auf die grundlegende Bedeutung freier Berichterstattung aufmerksam gemacht. Seit über 30 Jahren engagiert sich die Nichtregierungsorganisation »Reporter ohne Grenzen« (ROG) genau für diese Pressefreiheit und veröffentlicht jedes einen Bericht, der es auch dieses Jahr wieder in sich hat. Weiterlesen

Peri e. V. lehnt nach wie vor Gedenkstein für Arzu Özmen auf dem Friedhof ab

Peri e. V. lehnt nach wie vor Gedenkstein für Arzu Özmen auf dem Friedhof abPeri e.V. hat als erste Initiative den Antrag gestellt, einen würdevollen Gedenkstein für die ermordete Arzu Özmen, an einem angemessenen, öffentlichen Ort zu stiften. Inzwischen müssen wir als Verein die Erfahrung machen, vom Mitwirken an der Gedenksteinfrage gänzlich ausgeschlossen zu werden. Weiterlesen

Iptehal ahnte ihre Ermordung

Iptehal HagenIm August 2008 wird die erst 20-jährige Iptehal von ihrer eigenen Familie ermordet. Als Tatmotiv gilt die Wiederherstellung der Familienehre, weil Iptehal ein zu westliches Leben geführt habe. Seit dem 15. März 2013 stehen Familienmitglieder vor Gericht und müssen sich verantworten. Mein Verein peri e.V. war wieder vor Ort, um den Fall für uns zu dokumentieren. Dritte Gerichtsreportage jetzt lesen! Weiterlesen

Mein Name ist Bahar und ich bin eine lesbische Muslimin

Mein Name ist Bahar und ich bin eine lesbische Muslimin Ich bin eine türkische Lesbe und habe mich geoutet. Jahrelang habe ich ein Doppelleben geführt, ohne bemerkt zu werden. Als ich 20 Jahre alt war, habe ich diesen Teufelskreis durchbrochen und kämpfe seit dem hart für meine Existenzberechtigung. Ich entschied mich mein Elternhaus zu verlassen und schlug den steinigen Weg der Konfrontation mit meiner Umwelt ein. Weiterlesen

Schweiz: Schärfere Massnahmen gegen Zwangsheirat

Schärfere Massnahmen gegen Zwangsheirat in der SchweizDer Bundesrat hat am Mittwoch das Bundesgesetz über Massnahmen gegen Zwangsheiraten auf den 1. Juli 2013 in Kraft gesetzt. Die Vorlage beinhaltet Änderungen in verschiedenen Gesetzen und wird flankiert durch Anpassungen in bestehenden Verordnungen. Demnach ist eine Ehe, die unter Zwang geschlossen wurde, in Zukunft von Amtes wegen für ungültig zu erklären. Das Gleiche gilt für die eingetragene Partnerschaft. Zudem greifen schärfere Strafbestimmungen. Weiterlesen